Von Oliver Sachse Tenky = SPRUCHREIF-ost
Alle Texte sind urheberrechtlich geschützt und werden bei Zuwiederhandlungen im Rahmen des Kopierschutzes strafrechtlich verfolgt! Leben und leben lassen...
> Alle Texte und ihre Geschichte sind im Lied & Textbuch unter dem Namen
" offene gedankenschranken " gebündelt nachzulesen. Ab 2013 im Handel! <
"Leere Gleise"
01. Geh nur...
02. Unsere Helden MySpace Media
03. Gebrochene Flügel
04. Barfuß oder Lackschuh
05. 3 Haselnüsse
06. Pleiße (Regio) MySpace Video
07. Leere Gleise MySpace Video
08. Wissen se was
09. Mensch zu sein
10. Good Bye
BONUS
"Uferlos"
11. Fernweh
12. Uferlos
13. Null Bock
14. Mutter/Halt
15. Vaterflucht
16. Unser Blut
17. Wenns ums Geld geht...
18. Afrika I
19. Licht aus / Vaterland MySpace
"Wendekind"
20. Kasse aber Sonnbrand MySpace
21. Katzen
22. Wolkenfabrik MySpace
23. Alles gut... (Regio)
24. Mit dem Sturm
25. Was dein is... / Augen
26. Füße MySpace
27. Ostweh
28. Was verloren...
29.
Sommerabend
"Träumer"
30. Am Fenster
31. Costa Cospuda (OSB) YouTube Video
32. Wenn ich träume...
33. Preissturz
34. Theater
35. Ruhen
36. Dammbruch
37. Allein MySpace
38. Maria
39. S
reicht...
"Nee, is klar..."
40. Einfach
pur!
MySpace Video
41. Nach Rom
42. Krisengebiet
43. Flussfahrt
44. Los gehts... (Sommer)
45. Ich komm schon klar! / YouTube
46. Vanessa MySpace Video / YouTube
47. Handymanie MySpace Video
48. Für einen Freund MySpace Video / YouTube
"Phasen"
49. Was fehlt... MySpace Video
50. Wir können
51. Zeit /
Karawane MySpace Video
52. Ob`s wichtig is
53. A New Day
54. Vorbei MySpace Video / YouTube
55. Im Wunsch Daheim MySpace Video
56. Unsre
Heimat...
57. The Mary Castor MySpace / YouTube Video
58. Afrika II MySpace II
59. Gottesland MySpace I & II
60. Hey
you!
"Intim"
61. Ein Moment MySpace I + II / YouTube Video
62. Heimatstadt
63. Apam, Father - i love you
64. Now
65. Tag für Tag / Day after
day
66. With a
Smile
67. Dirty Money
68. Gemeinsam
gehen...
69. Noch ohne Namen
70. Es ist dein
Weg
"Ganz leise"
71. Ganz
leise
MySpace / Facebook
72. Sunrises MySpace / Facebook
73. Virus
74. Glaube
daran
/ Facebook
Alle auf den Accounts zu hörenden Lieder sind Liveaufnahmen aus dem Studio/Proberaum während der Probe bzw. Mitschnitte der 1. Tests von der Umsetzung neuer Texte. Live beim Entstehen dabei zu sein lässt tiefere Einblicke zu, als das dies bei fertig arrangierten Liedern in bester Aufnahmequalität der Fall wäre und ist. Getreu dem Motto das die Eigenheit alles ist was einen ausmacht und sich daraus die Authenzität beweist! Einfach Pur zu sein ist einfach, man muß es nur sein...
01. Geh nur..
Oliver Sachse Tenky
Der Zufall führte uns zusammen,
wir hatten beide Angst.
Gebrandmarkt der Beziehungen,
wagten wir es nicht -
frei zu sein,
frei zu sein!
Oft sahen wir uns in die Augen tief,
saßen nah beieinander -
lagen eng umschlungen,
spürten uns.
So nah...
So nah!
Wir beide wussten wohl von Anfang an,
der Traum den wir träumten -
er würde nicht wahr.
Würde nicht war...
Auch wenn es schmerzt,
es mir das Herz zerreisst...
Flieh!
Und kehr nie wieder zurück,
dreh dich nicht um -
flieh!
Vor mir...
Wir schworen uns,
wohl wie all die Anderen -
Treue und ewige Verbundenheit.
Übersahen die Momente,
der Zweifel -
der Zweifel.
Fanden an uns das Unmögliche schön,
wollten gemeinsam -
all die Wege,
in die Ferne gehen.
In die Ferne gehen...
Jetzt gehen wir,
jetzt gehen wir allein.
Du liebst mich mehr als ich dich je lieben könnte...
Der Traum den wir träumten,
ein Spiel nur -
ein Spiel nur,
wurde nicht wahr.
Nicht wahr!
Auch wenn es schmerzt,
es mir das Herz zerreisst...
Flieh!
Und kehr nie wieder zurück,
dreh dich nicht um -
flieh!
Vor mir...
Manchmal stellt man sich die Frage,
für sich -
ist das der Preis...
All die Schmerzen zu ertragen,
all die Tränen!
Für die Freiheit?
Für die Freiheit?
Der Geschmack deiner Lippen,
der Geruch von deiner Haut -
alles ist noch immer,
so intensiv...
so intensiv,
so nah -
so vertraut.
So nah,
so vertraut...
Lebst sicher wie ich,
weiter in deinem Leben...
Ich denk an dich,
ich denk an dich -
ich denk an dich!
Ich denk an dich!
Es ist einfacher dich glücklich zu sehen,
ohne mich...
Es wäre eh nie gut gegangen!
Ich denk an dich,
ich denk an dich -
ich denk an dich.
Ich denk an dich!
Der Traum den wir anfangs träumten,
wurde nicht wahr -
nicht wahr.
Auch wenn es schmerzt.
es mir das Herz zerreisst.
Flieh!
Und kehr nie wieder zurück,
dreh dich nicht um.
Flieh!
Vor mir...
Vor dir...
02. Unsere Helden (gewidmet allen Rechtsradikalen Zellen )
Oliver Sachse Tenky
In kleinen Gruppen laufen sie durch die Stadt,
ne Gesinnung für den -
der keine hat.
Da kann man Prügeln,
auf Schwächere ein...
da sind sie stolz,
Deutsche zu sein.
Da sind stolz,
Deutsche zu sein!
Man hört sie kaum im Gleichklang stapfen,
Fahnenschwenkende Stiefelarmeen -
Krieger der Neuzeit,
die noch nie -
einen Kameraden haben verbluten gesehen!
Einen Kameraden haben verbluten gesehen!
Die müssen raus,
aus dieser Stadt!
Die müssen raus,
aus diesem Land!
Die gehören verbannt...
Die gehören verbannt...
Ausländer nähen,
schon längst ihre Schuhe -
Klamotten und Fahnen,
zum Selbstwertgefühl.
Da tauen sie auf,
da werden sie mächtig -
Männer und Frauen,
mit falschen Ziel...
Jungs und Mädchen,
mit falschen Ziel...
Alt und Jung,
mit falschen Ziel.
Die müssen raus,
aus dieser Stadt!
Die müssen raus,
aus diesen Land!
Die gehören verbannt...
Die gehören verbannt...
Aus kleinen Gruppen werden Massen,
die glauben dann -
sie müssten Rassen hassen.
Mit ihrem Frust sind sie alleine,
ausländerfeindliche Idioten brauchen wir keine...
ausländerfeindliche Idioten brauchen wir keine...
Die müssen raus,
aus dieser Stadt!
Die müssen raus,
aus diesem Land!
Die gehören verbannt...
Die gehören verbannt...
Schau in ihre kalten Augen,
dann wenn sie alleine sind -
da werden sie weich,
da werden sie mürbe...
Da sie letztendlich auch nur Menschen sind!
Schreit es raus,
schreit es raus!
Schreit es raus,
helft ihnen da raus -
aus der viel zu engen Haut!
Helft ihnen aus ihrer Haut,
helft ihnen aus ihrer Haut!
04. Barfuss oder Lackschuh
Oliver Sachse Tenky
Barfuss oder Lackschuh,
scheiß auf die Moral -
verdient hab ich mir meinen Wohlstand,
allemal.
Ich will mir alles kaufen,
ich will mir alles gönnen -
aber wenn es geht,
soll das alles passieren -
beim Pennen!
Machen se mal glatt,
runden se mal auf -
und die Moral,
die Gewissensbisse -
die spar ich mir auf!
Smoking oder Lumpen,
da gibt’s nix mittendrin -
ich mag die fetten Cabrios,
am liebsten sitz ich drinnen.
Alle jammern über teuren Benzin,
Sprit zu verballern ist ne Lebensweise -
wen kümmern denn die Preise?
Machen se mal glatt,
runden se mal auf -
ich versprüh so liebend gern,
nen feudalen Hauch.
Das andere spar ich mir auf!
Barfuss oder Lackschuh,
Barfuss oder Lackschuh -
Barfuss oder Lackschuh.
Machen se mal glatt,
stimmt so...
Das Brötchen kostet unverschämte 30 Cent,
ich lege 70 drauf -
das fällt mir aus dem Hemd.
Und trink ich in meiner Kneipe was,
zahl ich meistens vier -
tatsächlich trink ich zwei,
der Wirt dankt es mir.
Stimmt so,
lass den Rest stecken -
mach doch einfach glatt,
runde einfach auf.
Stimmt so,
lass den Rest stecken -
mach doch einfach glatt,
runde einfach auf.
Kohle zu haben find ich toll,
nicht zu wissen -
wo man damit hin soll...
Und überhaupt!
Barfuss oder Lackschuh
Barfuss oder Lackschuh
Machen se mal glatt,
stimmt so!
06. Pleiße (gewidmet der Stadt Leipzig)
Oliver Sachse Tenky
Wilde Kanuten,
Kajaks in blassem Blau -
die Gondel vom Italiener,
hebt das Know how...
Auf nem Motorschiff,
klimpern Kaffeetassen -
da kann sich der Rentner,
fallen lassen.
Der Ganges von Leipzig,
vorbei an teuren Villen -
direkt durch,
die City von Leipzig...
Scheiße!
Scheiße,
durch meinen Garten -
fließt die Pleiße.
Voller Müll,
und voller Dreck...
Doch dafür leise!
Ich hab in dieser Brühe,
selten nen Fisch gesehen -
schau ich von der Brücke habe ich Angst!
Das ne riesengroße Monsterratte springt,
springt -
springt und mich verschlingt.
Oh,
mich verschlingt...
Oh oh scheiße,
durch meinen Garten -
fließt die Pleiße.
Voller Müll und voller Dreck,
doch dafür leise!
Sonntagnachmittag,
man mietet sich ein Paddelboot -
mit der Familie auf dem Kanal!
Kaum abgelegt funken die Meisten SOS,
Erstickungsnot -
die Tunke stinkt...
Und zu allem Übel das Kind,
fällt über Bord -
das ist Mord!
Oh scheiße,
scheiße -
das Kind erstickt in der Pleiße...
In meterdicken Schlick und Schlamm,
steckt es Kopfüber und erstickt,
erstickt,
erstickt...
Im Kanallabyrinth!
Oft trudeln bunte Plastiktüten vorbei...
Fahrradenden staken,
daran hängen bleiben Laken!
Eine Idylle,
städtisches Glück -
ein kostenloser Kübel,
für unseren Dreck!
11. Fernweh (gewidmet D.Bischoff)
Oliver Sachse Tenky
Deine Augen,
ich kann sie noch sehen -
so tief,
hatten so viel zu erzählen.
Deine Hand in meiner,
wir umarmten uns -
wohl zum letzten Mal.
Ich laufe los,
dem Morgenrot entgegen!
Ich will bis weit,
hinter den Horizont gehen -
Und weiter,
immer weiter...
In zerwühlten Kissen,
Kaffeetassen geschmissen -
Fotos zerrissen und doch.
Wir lagen uns wieder in den Armen,
haben unsere Tränen geleckt,
uns gestreichelt.
Ich laufe los,
dem Morgenrot entgegen!
Ich will bis weit,
hinter den Horizont gehen -
Und weiter,
immer weiter...
Werde auf meinen Wegen,
dich in mir tragen -
werde in der Fremde zurück...
Über die Berge schauen,
dich spüren -
dich sehen,
und trotzdem weitergehen.
Soll der Schmerz,
dich für immer verlassen zu haben -
mir in der Fremde,
Ansporn sein.
Soll der Schmerz mir auch,
im Scheitern -
den Weg zeigen zurück...
Ich laufe weiter,
mach alle Ketten los.
Laufe in den Sonnenuntergang,
nur weiter -
immer weiter.
Weiter,
und vielleicht -
komme ich nie an...
Komme ich nie an...
16. Unser Blut (gewidmet V.Kubis)
Oliver Sachse Tenky
In deinen Worten,
soviel Schmerz -
in deiner Trauer,
so viel Liebe.
In deinen Zeilen,
rufst du nach mir -
meine Indentität,
raubst du dir.
Nennst mich Lügner,
nennst mich schlecht.
Mein ganzes Leben,
schmeißt du weg.
All die Zeit,
in der wir lachten -
erwähnst es nicht,
erwähnst es nicht.
In dir und mir,
fließt unser Blut -
was auch immer geschieht,
wo auch immer du bist.
Du wirst gehen,
deinen Weg -
wirst leben,
dein eigenes Leben.
Du wirst feiern,
deine Erfolge -
wirst fallen,
um aufzustehen.
Wirst dich erinnern,
an alte Zeiten.
Wirst dich erinnern,
wie s mal war -
und wenn du willst,
wirst du mich finden...
An der Stelle des Weges,
wo wir uns verabschiedet haben.
In dir und mir,
fließt unser Blut -
was auch immer geschieht,
wo auch immer du bist.
Was uns verbindet,
wird überdauern -
vielleicht werden wir uns,
nie wieder sehen.
In uns werden wir dennoch,
zusammen überleben -
gehören zusammen,
über die Lebenszeit...
19. Vaterland (gewidmet der friedlichen Revolution 1989/90)
Oliver Sachse Tenky
Wir sind das Volk,
wir sind das Volk...
Deutschland Deutschland über alles...
Es wird Nacht in meiner Stadt,
laufe durch die Straßen.
Hinter Fenstern flackert grell,
hinter Fenstern flackert grell das Leben.
Vaterland
Vaterland
Aus Plasma TVs spucken Bilder falsche Thesen,
wieder war ein Tag -
wieder war ein Tag,
viel zu kurz gewesen.
Einigkeit und Recht und Freiheit...
Zwischen den verputzten Steinen alter Häuser,
kleben die Erinnerungen -
wie es mal war.
Wie es mal war...
Was hat das Volk nicht schon alles geschrien,
nicht alles geschrien -
jetzt ist es leise.
Jetzt ist es leise!
Wir sind das Volk
Der Zug des Wohlstands steht für viele,
auf dem Abstellgleise!
Vaterland
Vaterland
Wir sind das Volk,
wir sind das Volk.
Vaterland,
Vaterland.
Wie groß muß wohl der Keller sein,
die Verstecke -
die Verstecke.
Irgendwo muß doch der Hochmut sein,
der Stolz -
der Mut!
Wo ist das Volk?
Heil Hitler,
rot Front wir sind das Volk -
die Mauern sind gefallen.
Hinter geborgten Masken gestehen wir unsere Angst,
wenn der Pöbel mit der Auschwitzlüge -
reist durch unser Land.
Schulden drücken und der Krampf "gleich" zu sein,
niemand reicht die Hand...
Augen zu,
Lichter aus -
es wird Nacht.
Es ist Nacht!
Augen zu,
Lichter aus -
es wird Nacht mit Macht!
Es wird Nacht mit Macht!
Vaterland
21. Katzen
Oliver Sachse Tenky
Die Katzen...
Die Katzen...
Die Katzen!
27. Ostweh (20 Jahre danach)
Oliver Sachse Tenky
Jungpionier und FDJ,
Karl Marx und Lenin -
Otto Grotewohl.
Bananen gab es nur in Schlangen,
Orangen nur mit Kernen...
Cubaapfelsinen,
ferne fremde Welt.
Erster Mai mit der Nelke im Knopfloch,
Fahnen schwenkend -
Sigmund Jähn.
Timurs Trupp,
Kabale und Liebe -
Ferienlager an der See,
Sirup und Pfeffitee.
Oh ja,
ich vermisse sie -
die DDR.
Bin ein Kind von ihr sie lebt nicht mehr!
Mir genommen,
mir genommen -
schier über Nacht.
Mit Macht!
Tabbi,
Lada -
Moskwitsch und der laute Sapporosch.
Tatütata im Barkas,
und der Alte -
Ikarus.
Überall die Luft erfüllt,
Abgas -
blauer Nebel,
Dunst.
Häuser grau in grau na und?
Tapete an den Wänden,
Mode fürchterlich -
Eier in der Tüte,
und mal erhlich.
Sozialistisch gings uns dennoch gut,
und mal ehrlich -
mal ehrlich.
Oh ja,
ich vermisse sie -
die DDR.
Bin ein Kind von ihr sie lebt nicht mehr...
Mir genommen,
mir genommen -
schier über Nacht.
Mit Macht!
10. Klasse,
Penne -
Volksarmee.
Parteigenosse für bessere Kontakte,
Stasispitzel war auch ok.
Unkraut,
Disteln -
Löwenzahn,
das Obst kein Hochglanzspiegel.
Kinder frei vom Mediensturm,
Abendbrot -
Sandmann,
dann ins Bett.
Dann ins Bett!
Oh ja,
ich vermisse sie -
die DDR.
Bin ein Kind von ihr sie lebt nicht mehr...
Mir genommen,
mir genommen -
schier über Nacht.
Mit Macht!
30. Am Fenster
Oliver Sachse Tenky
Regen perlt,
am Fenster leise -
ich schau dir nach,
gehst auf Reise...
Du hast gesagt,
das du mich liebst -
hast gesagt,
das die Liebe siegt.
Liege wach,
in jeder Nacht -
frage mich natürlich,
was du so machst.
Wo wirst du sein?
Wie es dir wohl geht?
Sicher ja,
ich glaub daran -
das der Schritt der richtige war...
Auch wenn nur einer,
von uns -
glücklich sein kann.
Natürlich geht das Leben,
die Welt dreht sich weiter -
auch wenn ich enttäuscht bin...
Ich lieb,
lieb dich weiter!
Da scheint der Regen,
selbst wieder schön -
und vielleicht ganz bestimmt,
vielleicht ganz bestimmt -
wird man sich,
wiedersehen...
Spontanprobeaufnahme in der oft einsamen Küche...
33. Preissturz (Einheitspreis)
Oliver Sachse Tenky
Verstummt ist der Ruf,
in unserem Lande -
der Sturm trug die Gier mit sich fort.
Jetzt wehen hier,
die lauen Winde und nur manche -
die spüren ihn noch.
Nur manche,
nur manche -
spüren ihn noch!
In der Kraft vereint,
die wir uns erwünscht -
in ihr wir uns quälend baden.
Der Preis des Drängens,
den wir lauthals verkündet...
Die Wut und die Angst,
der Betrug um die Angst -
es nicht zu erleben.
Die Wut und die Angst,
die Wut und die Angst -
es nicht zu erleben!
Bis ins Zimmer des Kindes,
ist die Pracht nun geschwappt -
im Rausch der Masse verdummen.
Täglich wir,
das neue erbrechen -
genüßlich...
essen wir's wieder auf.
Genüßlich,
genüßlich -
essen wir's wieder auf!
Als wäre nichts passiert,
sie reichen uns den Besen!
Wir kehren dem Sturm hinterher,
kehren dem Sturm hinterher!
Verstummt ist der Ruf,
in unserem Lande -
der Sturm trug die Gier mit sich fort.
Jetzt wehen hier die lauen Winde und nur manche,
die spüren ihn noch...
nur manche...
nur manche...
spüren ihren noch!
36. Dammbruch (gewidmet dem Personal der Uniklinik Leipzig)
Oliver Sachse Tenky
Es ist soweit,
die Sturmglocken läuten...
Gedanken die sich all die Jahre stauten,
an einer schier unüberwindbaren Mauer –
schwappen nun,
über die Krone.
Reißen dieses Bollwerk ein,
ergießen sich –
und ergießen sich ins weite Tal.
Voll all die Tage,
Wochen und Jahre –
mit Momenten,
Sequenzen –
Analysen.
Erkenntnissen die danach schreien,
festgehalten –
umgesetzt,
verwirklicht zu werden.
Da versuchte man,
all das auszudrücken –
zu leben,
und scheiterte -
an der Kürze,
der sich bietenden Chancen.
Zeit ist einem dann doch,
mehr Feind –
als nur,
an Ihr zu altern.
Die Uhr!
Unaufhaltsam nachts ohne Gnade...
Sich ins Fleisch der Beständigkeit schneidet,
um mit tiefen Wunden den Bestand –
in der Unendlichkeit,
in der Unendlichkeit zu manifestieren.
Es ist Zeit,
es ist an der Zeit -
dahin zu gehen,
wo der Ursprung liegt.
Zu gehen in die Ewigkeit,
ohne Wiederkehr.
Ohne Wiederkehr!
Juni 06/3 Tage vor nächster OP
Als ich diesen Text am 08.11.2006 nach einem intensiven Klinikaufenthalt von mehreren Monaten - mit etlichen Operationen schrieb wusste ich nicht, das ich daraus recht bald ein Lied formen würde. Noch in den meisten Fällen, in denen ich dieses Lied live spiele bin ich nicht in der Lage meine Gefühle zu verbergen und so präsentiere ich dieses Zeugnis meines wohl schlimmsten Alptraumes, wenn - dann meist nur unter Tränen. All die verlorenen Möglichkeiten, all die Inhalte welche sich als nicht mehr lebbar beweisen. Zwei Jahreszeiten revidierten einen kompletten Lebenswandel und verwiesen einen bis dahin voll im Saft stehenden Menschen der sich unverwüstbar glaubte in seine Grenzen und in ein völlig anderes Leben! Ziele zu erreichen ist schwer und setzt unbändigen Willen, Fleiß und Mut voraus. Erreichte Ziele aufgeben zu müssen und noch nicht erreichte für immer in die Träume verabschieden zu müssen ist eine bittere Erfahrung. Im Umstand stellen sich noch immer neue Erkenntnisse ein und man lernt schnell im Verlust einen größeren Gewinn zu sehen. Steht man an der Stufe wo es vorbei sein könnte und das öfters, klärt sich einiges im Bewusstsein und ebnet einen neuen Weg den man nur noch zu beschreiten braucht... Leben ist ein Relativ!
Danke für den Beistand in den schweren Wochen mit ungewissen Ziel:
D. Wagner + Eltern, G.Sachse, M.Sachse, all den Krankenschwestern, D.Bischoff und den Besuchern die sich trauten einem so anderen O.Sachse zu begegnen...
39. S reicht...
Oliver Sachse Tenky
Hey Alter s reicht,
ich hab die Schauze voll!
Die ganze Zeit hab ich dir zugehört,
jetzt Schweig!
Ist das alles was du zu erzählen hast?
Ist das alles,
was du zu bieten hast?
S kann ja wohl,
nicht das Leben sein...
Urteile zu fällen ohne selbst,
produktiv zu sein...
Sich selbst nicht preis zu geben -
wie ein Schmarotzer im Leben anderer,
zu leben.
Hey du laberst mich seit Stunden zu,
alles was ich wollte -
war ein Bier und meine Ruh.
Wollt mich unterhalten mit netten Leuten,
mit Solchen -
die nicht heucheln.
S kann ja wohl,
nicht das Leben sein...
Urteile zu fällen ohne selbst,
produktiv zu sein...
Sich selbst nicht preis zu geben -
wie ein Schmarotzer im Leben anderer,
zu leben.
Ich halts nicht aus,
ich zieh mich zu...
Noch ein Bier,
meine Ruh...
meine Ruh...
S kann ja wohl,
nicht das Leben sein...
Urteile zu fällen ohne selbst,
produktiv zu sein...
Sich selbst nicht preis zu geben -
wie ein Schmarotzer im Leben anderer,
zu leben.
40. Einfach pur...
Oliver Sachse Tenky
Isser nun zu kurz,
oder isser nun zu dick?
Soll man Haare haben,
oder nich?
Is Waschbrettbauch,
oder Wampe in?
Soll man Macho sein,
oder nich?
Die Eine spritzt sich mit Silikon,
die Andre is gepierct.
Der Eine stählt sich seinen Leib,
der Andre treibts mit seinem Weib.
Männlein oder Weib,
cool oder gescheit?
Männlein oder Weib?
Cool oder gescheit?
Ich weis es nicht...
Da bleib ich einfach wie ich bin,
da bleib ich einfach pur -
da lass ich alles wie es is,
da bin ich einfach nur.
Die Eine pflegt sich ohne Frage,
beinah fast zu Tode.
Fingernagelmodellage,
natürlich feinste Robe.
Die Andre weis nicht ein noch aus,
die Kohle fehlt und doch -
mit natürlicher Art und Weise,
gewinnt sie für mich doch.
Mit natürlicher Art und Weise,
gewinnt sie -
für mich doch!
Brillantentussi oder Vorstadtmutti,
Lady oder Punk...
Lady oder Punk?
Versnobt oder ignorant...
Lady oder Punk?
Ich weis es nicht...
Da bleib ich einfach wie ich bin,
da bleib ich einfach pur -
da lass ich alles wie es is,
da bin ich einfach nur.
Bang & Olufsen Hi End Anlage,
die Tick Tack von Cartier...
Wurst und Butter Biokult,
wers glaubt -
wers glaubt is auch ok.
In der noblen Bude für sich dann,
sitzt man ganz allein -
es interessiert kein Schwein...
Das ganze interessiert,
zum Schluss -
keine Sau!
Was nützt der edelste Advokat,
die teure Limousine?
Wenn Darmverschluss dir Schmerzen bringt,
fahren sie alle dieselbe Schiene!
Keiner weis was wirklich zählt,
hetzt nach Idealen.
Wer?
Wo?
Was?
Was sind die denn?
Die Ideale!
Hose oder Kleid?
Banani oder Nike?
Hose oder Kleid?
Banani,
oder Nike?
Ich weis es nicht...
Da bleib ich einfach wie ich bin,
da bleib ich einfach pur -
da lass ich alles wie es is,
da bin ich einfach nur.
47. Handymanie
Oliver Sachse Tenky
Wir sind ja so was von organisiert,
völlig verplant -
ständig aktualisiert.
Immer auf dem Neusten,
Up to Date -
mit ner Flat rate.
Ob im Park,
in der Wanne oder beim Friseur.
Ob im Bett,
bei der Mama oder beim Verhör.
Ständig im Zugriff,
auf die Welt -
im Funkverfahren Intelligenz bestellt.
Oh weh oh weh...
Das Handy is weg!
Oh weh oh weh,
was isn jetzt?
Oh weh oh weh,
ich kann mich nicht bewegen -
oh weh oh weh oh weh,
das war’s wohl mit meinem Leben!
Bilderflut mit MMS,
Wortbomben mit SMS -
Bluetooth oder Infrarot,
ständig in Verbindung ohne Kabelnot.
Ja gerade noch telefoniert mit der Frau,
läuft auch schon das Porno -
ultraaktuell...
aktuell...
Akt!
Man ist integriert völlig isoliert,
brauch mit Niemanden mehr quatschen...
Mit dem Stöpsel im Ohr,
im Datenfluss gefangen -
steht man in den Einkaufschlangen.
Oh weh oh weh...
Das Handy is weg!
Oh weh oh weh,
was isn jetzt?
Oh weh oh weh,
ich kann mich nicht bewegen -
oh weh oh weh oh weh,
das war’s wohl mit meinem Leben!
Die Welt ist Basic,
multiaktuell -
Freundschaften virtuell multikulturell.
Im Plastikkasten auf kleinstem Raum,
immer unter Strom -
der Lebenstraum.
Mit dem Ladekabel in der Hand,
völlig aufgeschmissen -
Wutentbrannt.
Einsam und dem Tode nah,
das Handy is nich mehr da!
Oh weh oh weh...
Das Handy is weg!
Oh weh oh weh,
was isn jetzt?
Oh weh oh weh,
ich kann mich nicht bewegen -
oh weh oh weh oh weh,
das war’s wohl mit meinem Leben!
54. Vorbei
Oliver Sachse Tenky
Wieder mal ist ein Tag vorbei,
wieder ermal ist dir alles einerlei -
weider mal,
ist alles vorbei.
Wieder mal ist ein Tag vorbei,
wieder mal ist dir alles einerlei -
wieder mal,
ist alles vorbei.
Ob die Sonne scheint,
ob Regen fällt.
Dein Kopf dir sagt,
das dir alles so gefällt.
Wieder mal,
ist alles vorbei...
Ob die Freundin sagt,
ich liebe dich -
die Traurigkeit dir sagt,
ich krieg dich nicht.
Wieder mal,
ist alles vorbei...
Wieder mal ist ein Tag vorbei,
wieder ermal ist dir alles einerlei -
weider mal,
ist alles vorbei.
Wieder mal ist ein Tag vorbei,
wieder mal ist dir alles einerlei -
wieder mal,
ist alles vorbei.
Die Leere früh am Morgen,
die Zweifel und die Wut -
die Fragen,
nach dem Feuer und der Glut.
Die Traurigkeit am Morgen,
die Zweifel und der Mut -
die Fragen ob sich alles ändert,
mit dem Feuer und der Glut.
Die Angst nicht zu bestehen,
alles -
zu verlieren.
Die Angst unter all den Anderen,
die Angst -
einsam zu erfrieren.
Die Angst,
die Angst -
die Angst,
einsam zu erfrieren.
Wieder mal ist ein Tag vorbei,
wieder ermal ist dir alles einerlei -
weider mal,
ist alles vorbei.
Wieder mal ist ein Tag vorbei,
wieder mal ist dir alles einerlei -
wieder mal,
ist alles vorbei.
Ist alles vorbei...
Ist alles vorbei!
56. Unsere Heimat
Oliver Sachse Tenky
Ich wollt schon immer mal,
nach Grand Canaria -
ein Kumpel,
der von mir -
war auch schon da...
Ich wollt schon immer mal,
zu den Robben und den Walen -
ins arktische Eis,
zum Eisbär und zum Tee beim Eskimo in seinem Haus -
aus Schnee!
Stattdessen,
an den Tümpel um die Ecke -
mit Augen zu,
kenn ich die Strecke.
Zu Erwin,
Horst und Bert - ans Ufer...
Da mästen sie Bisamrattenmännchen Georg,
füttern Schwäne,
machen Urlaubspläne und grillen -
nackt wie sie geschaffen sind.
An die Büsche da,
wo die Spanner hocken -
kaum das du zur Ruhe gekommen bist,
dich ausgezogen hast -
glotzen sie dir,
auf die Glocken...
An die Lauer auf die Lauer,
ins Gras zu nackten Mädchen -
auf die Lauer an die Lauer,
in die Idylle -
vor dem Städtchen!
Denn in der Heimat,
da ist es am schönsten -
in der Heimat,
da kennt man sich aus.
In der Heimat,
unter all dem Gewöhnten...
In der Heimat,
da kennt man sich aus...
Da bleibt man lieber zu haus!
Da bleibt man lieber zu haus!
Da bleibt man lieber zu haus!
Ich wollt schon immer mal,
in die Ferne fliehen -
unter Palmen süße Cocktails schlürfen,
durch Länder ziehen...
Am Strand die Abendsonne,
Koks und roter Wein...
Im Rausch der guten Geister,
auch mal vergessen sein!
Ich wollt schon immer mal,
nicht wiederkehren -
wer die Wahl hat,
hat die Qual...
Drum blieb ich hier!
Denn in der Heimat,
da ist es am schönsten -
in der Heimat,
da kennt man sich aus.
In der Heimat,
unter all dem Gewöhnten...
In der Heimat,
da kennt man sich aus -
da bleibt man lieber zu haus!
Da bleibt man lieber zu haus!
Da bleibt man lieber zu haus!
57. The Mary Castor
Oliver Sachse Tenky
Cold Wind on the Sea,
a cold Wind -
blowing over the icy Sea.
With votes from the far Reaches,
from the Horizon -
to the Bank,
in the Home.
Cold Wind on the Sea,
a cold Wind -
blowing over the icy Sea.
A Ship goes down,
in the Darkness of the Deep -
falls to the Ground,
with all the Men.
In the Darkness of the Deep,
forever ...
A cold Wind blows on the Sea,
a cold Wind -
over the icy Sea.
All the Men,
looked back one last time -
to their Wives,
Children -
the Family.
A cold Wind,
above the Sea ...
A cold Wind,
blowing over the icy Sea.
On the Way into the Unknown,
lost in the Sea.
Sea birds cry,
come back alone ...
Sea birds cry,
do not return with the Men -
Seabirds are returning,
alone.
A cold Wind blows on the Sea,
A cold Wind,
blowing over the icy Sea.
Drowned in the Depth
never come back -
to their Wife,
Children -
the Family ...
Dies ist der fertig bearbeitete Text jener Version, die man bereits auf YouTube oder MySpace als erste Probeaufnahme hören kann. Der in der ersten Version verwendete Text ist zu "poetisch" als das man ihn eins zu eins übersetzen könnte. Die neu vertonte Version wird bald auf den beiden externen Seiten zu hören sein! Der Trawler, die "Mary Castor" von welchem dieses Lied handelt sank auf mysteriöse Weise in der Nordsee und nahm alle Besatzungsmitglieder mit auf den Grund. Alle Anstrengungen das Geheimnis dieses Schiffsunglücks zu lüften gehen mit der Bedrohung des Lebens einher. Man vermutet das die Russen mit dem Sinken der Mary Castor zu tun haben, Spionageverdacht?
Der original Text
Spy Ship Mary Castor von Jane Tabor gesungen
A cold wind blew over the sea,
The cold hand reached out over the icy sea;
And it took good men, good fishing men
From their wives and families.
Now there's sorrow and grief,
There's anger in the town
From this hollow mystery.
Remember when the wind blows cold
The good men of the Castor?
The fishermen who went to sea,
Who found a secret war.
59. Gottesland (gewidmet den gefallenen Soldaten in den Krisengebieten)
Oliver Sachse Tenky
Explosion im Kundus wird gestorben,
Zivilisation –
muss gehorchen.
Konvoi für mehr Sicherheit,
Appell am Morgen –
der Tod,
ist das Geleit.
Gottesland im Fieber,
Gottesland im Stress –
Gottesland der Krieger,
Gottesland was zweifeln lässt...
Was zweifeln lässt...
Mit sich allein,
seinen Bedenken –
im staubigen Tag,
vergangen mit den Ängsten.
Bundeswehr,
Afghanistan –
mutig Hand in Hand,
im Krisengebiet mit den Kameraden –
fremdes Land.
Gottesland im Fieber,
Gottesland im Stress –
Gottesland der Krieger,
Gottesland was zweifeln lässt...
Was zweifeln lässt...
Im Auftrag für den Frieden,
mehr Gerechtigkeit.
Für den Respekt des Gegenübers,
die Freiheit das zu glauben,
zu was der Mensch auch immer –
ist bereit.
Minen reißen Leiber,
Raketen löschen aus –
vom Dienste für den Menschen schickt Gott viele,
Tod zurück nach haus.
Tod zurück nach haus...
Gottesland im Fieber,
Gottesland im Stress –
Gottesland der Krieger,
Gottesland was zweifeln lässt...
Was zweifeln lässt...
Gottesglaube...
Der Zweifeln lässt...
61. Heimatstadt (gewidmet meiner Heimatstadt Meuselwitz th.)
Oliver Sachse Tenky
Tief im Herzen meines Wesens,
bist du mir die Liebe.
Nirgends auf der Welt,
finde ich was ich mit dir erlebte -
mit dir,
in dir -
meine Heimatstadt.
All die Jahre,
die Erinnerung.
Mit dir groß geworden,
teilte mit dir -
meine Kindheit,
meine Träume -
meine Sorgen.
Durch die Wälder,
war ich Robin Hood...
Auf den Bäumen der Fink,
auf den Feldern der Hase!
In den Parks,
mit den Andren -
der Siuox Indianer.
Im Baggersee,
war ich der Fisch -
auf deinen Wiesen,
das erste Mal -
verlegen gewesen.
Tränen schenk ich dir,
ich vermisse dich -
meine Sehnsucht ruft nach dir,
ich vermisse dich.
Tief im Herzen meines Wesens,
bist du mir die Liebe.
Nirgends auf der Welt,
finde ich was ich mit dir erlebte -
mit dir,
in dir -
meine Heimatstadt.
Räuber und Gendarm,
Hasche in den Höfen...
Federball und im Winter,
gemeisam Schlitten fahren -
wir haben viel gelacht,
unsre Träume einfach wahr gemacht!
Wir haben viel gelacht,
Träume einfach wahr gemacht.
Die erste Zigarette,
am See -
der erste Zungenkuss.
Disko erste Prügelein,
Alkohol und der Übermut -
Helden ohne es zu wissen,
in nahender Vergangenheit.
Helden auf den Posten,
auf den Mopeds -
unbeschwerte Jugendzeit.
Die Erinnerung lebt,
das blaue Halstuch -
der Jungpionier,
die FDJ...
Das "Seid bereit".
Tief im Herzen meines Wesens,
bist du mir die Liebe.
Nirgends auf der Welt,
finde ich was ich mit dir erlebte -
mit dir,
in dir -
meine Heimatstadt.
71. Ganz leise
13.04.2012 Oliver Sachse Tenky
Leise schleicht sich,
mit der Zeit –
fast unbemerkt ein Monster,
mit scharfen Zähnen.
In deine Seele,
macht’s sich bequem –
auf deiner Couch,
will nicht mehr gehen.
Ganz leise…
Es nagt an deinem Wesen,
frisst sich satt –
wird dadurch immer stärker,
du wirst schlapp.
Spricht mit deinen Freunden,
lacht und fühlt sich frei –
tauscht mit dir dein Leben,
sorgenfrei.
Ganz leise…
Tag ein Tag aus,
Schritt für Schritt –
Im Kampf ums überleben,
der Suche nach dem Glück.
Läufst du Hand in Hand,
mit deinem Gast –
der dir das genommen hat,
wonach du dich sehnst…
Ganz leise…
72. Sunrises (12 Minuten englisch)
14.04.2012 Oliver Sachse Tenky
Sonnenaufgänge,
ziehen uns in ihren Bann -
Sonnenaufgänge,
versprechen, es wird warm.
Sonnenaufgänge,
Wieder erwachen die Tage -
Sonnenaufgänge,
Die Liebe zum Leben -
ist endlich zurück.
Mit dem Motorrad durch die Landschaft,
mit dem Fahrrad durch die Stadt -
kurze Röcke reizen Männer,
die Vögel sind wieder zurück.
Endlich ist es warm draußen -
neuer Mut und neues Glück,
Lächelnde Gesichter,
die Straßen sind voll davon ...
Die Stadt platzt vor Freude ...
Sonnenaufgänge,
ziehen uns in ihren Bann -
Sonnenaufgänge,
versprechen, es wird warm.
Sonnenaufgänge,
Tage wieder erwachen -
Sonnenaufgänge,
Die Liebe zum Leben -
ist endlich zurück.
Am See, spielen die Kinder,
sind ein Hai und bauen Burgen aus Sand
-
im Wasser, küssende Paare,
Surfer im Wind ...
Eis am Strand ...
Die Sonne scheint,
weckt müde Träume -
die Sonne scheint,
viele Farben und blauer Himmel.
Die Sonne scheint,
ein warmer Wind -
Die Sonne scheint,
neues Leben beginnt ...
Die Tage werden länger,
alles scheint so einfach -
am Abend treffen wir uns im Garten,
trinken etwas gemeinsam und grillen Fleisch.
So vergehen die Stunden,
ziemlich schnell -
und wenn wir sitzen am Abend und miteinander reden,
kannst du die Sterne -
sehen in der lauen Nacht.
Sonnenuntergänge,
der Tag geht vorüber-
Sonnenuntergänge,
es ist Zeit schlafen zu gehen.
Am nächsten Morgen,
wartest in einem Traum -
auf einen schönen Tag,
im Sonnenaufgang ...